
Freudig laufen die Schulkinder und erkunden staunend den Wald. Wer genau hinschaut bemerkt, dass für die Kinder der Entdeckerschule der Schulalltag und die Natur selbstverständlich zusammengehören. Laufen, die Schöpfung mit allen Sinnen wahrnehmen und die Region kennenlernen – all das ist Teil der regelmäßigen Draußentage.
Ein Highlight stellen dabei die Waldtage dar. Gemeinsam mit Försterin Ulrike Nowak geht die Entdeckerschule vier Mal im Schuljahr in den Wald. Hier erleben sie den Lebensraum von Tieren und Pflanzen in besonderer Weise. Zu jeder Jahreszeit gibt es wunderschöne und spannende Naturphänomene zu entdecken. Wieso findet man im Herbst gelbe Kügelchen an den Eichenblättern und welche Tierspuren kann man im Schnee entdecken?
Die Försterin richtet sich bei der Vorbereitung nach den Unterrichtsthemen, wie „Luft und Wasser“. Was gibt es dazu im Wald zu entdecken? Anhand von Spielen, Experimenten und Lehreinheiten werden die Kinder altersgerecht an die Themen herangeführt. Die Kinder spüren die Begeisterung der Expertin und wie wertvoll ihr Fachwissen und der Erfahrungsschatz sind. Denn sie bekommen nicht nur so etwas Kompliziertes wie die Photosynthese verständlich erklärt, sondern auch Antworten auf spontane Fragen wie „was denn das klebrige Zeug am Baum ist“. Ein anderes Mal dürfen sie die Hand in eine Spechthöhle stecken oder entdecken sogar Fuchsjunge im Bau.
Durch die Walderlebnisse bekommen die Schulkinder neben dem Gelernten einen Bezug zur Natur und wie sie auf Pflanzen und Tiere achthaben können. Denn nur was wir schätzen, das schützen wir.
(Stefanie, Mutter eines Schulkindes)





